Ein sicheres Zuhause ist die Basis für echtes Wohlbefinden – effektiver Einbruchschutz ist dabei unverzichtbar. Gerade Mietwohnungen gelten bei Einbrechern oft als leichte Ziele, doch schon einfache Maßnahmen können viel bewirken. Besonders in einer Genossenschaft spielt gemeinschaftliche Aufmerksamkeit eine zentrale Rolle: Wer aufeinander achtet und Verantwortung übernimmt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch seine Nachbarschaft. Lesen Sie hier, wie Sie mit einfachen Mitteln Einbrechern das Handwerk erschweren und welche Vorteile das genossenschaftliche Wohnen dabei bietet.

Gemeinsam sicher: Einbruchschutz beginnt im Hausflur

Einbruchsschutz ist nicht nur für Hausbesitzer ein wichtiges Thema. Mit den nach Corona wieder ansteigenden Einbruchszahlen muss man sich auch in größeren Wohnanlagen verstärkt mit dem Thema auseinandersetzen. Besonders Erdgeschosswohnungen oder schwer einsehbare Bereiche gelten als leichte Beute für Einbrecher.Als Wohngenossenschaft haben wir allerdings einen klaren Vorteil: Unser Anspruch an gelebter Wohngemeinschaft und gegenseitiger Unterstützung gibt uns die besten Voraussetzungen kollektiv zu handeln und aufeinander zu achten. Ein sicheres Wohnhaus beginnt beispielsweise schon mit einfachen Verhaltensregeln:
  • Haustüren, auch zum Hof hin, immer schließen
  • Gegensprechanlage nutzen und keine fremden Personen ins Haus lassen
  • Verdächtige Aktivitäten beobachten und ansprechen
  • Gut auf den eigenen Schlüssel achten und Verlust umgehend melden

Alltagstipps für mehr Sicherheit in der eigenen Wohnung

Auch für die eigene Wohnung muss oftmals nicht stark aufgerüstet werden, wenn man sich bestimmte Verhaltensweisen angewöhnt:
  • Wohnungstür auch bei kurzer Abwesenheit immer abschließen
  • Fenster (auch gekippte!) und Balkontüren vollständig schließen
  • Lange Abwesenheiten kaschieren, z. B. mit Lichtquelle mit Zeitschaltuhr
Statt technisch, mit Alarm-Anlagen oder Smart-Home-Systemen, aufzurüsten, sollte man sich an diese Vorgaben halten, denn: mechanischer schlägt elektronischen Schutz. Bei der Einbruchsprävention geht es in erster Linie darum, das Betreten der fremden Wohnung so schwierig wie möglich zu gestalten, weil die meisten Einbrecher den Versuch abbrechen, wenn er zu lange dauert. Abschließbare Fenstergriffe oder Querriegel können zusätzliche Sicherheit bieten, der Einbau sollte aber nur nach Absprache erfolgen.

Schwachstellen kennen und gegenwirken

Ein besonders großer Schwachpunkt: Urlaub. Ein überfüllter Briefkasten, dauerhaft gelöschtes Licht oder heruntergelassene Rollläden signalisieren Einbrechern vor allem, dass sie ungestört arbeiten können. Bei langen Abwesenheiten gilt es deswegen vorauszudenken – gerade hier zahlt sich aktive Nachbarschaft und gelebtes Miteinander aus. Die Bereitschaft, aufeinander achtzugeben und sich gegenseitig zu unterstützen, ist fundamentaler Teil unseres genossenschaftlichen Selbstverständnisses. Mit unserem Zusammenhalt wollen wir soziale, aber auch faktische Sicherheit schaffen, denn eine starke Gemeinschaft ist kein einfaches Ziel. Unser Wohnkonzept eignet sich vielleicht sogar am besten dazu, die Nachbarn nach Unterstützung zu fragen, denn: genossenschaftliches Wohnen heißt, gemeinsam Verantwortung übernehmen. Dieses grundlegende Sicherheitsnetz gehört bei uns ganz klar zur Wohnqualität.

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