Eine Familie umfasst oft nicht nur Zweibeiner, für viele gehören tierische Begleiter fest zum Alltag. Gerade in Mietwohnungen und Genossenschaftswohnungen ist die Tierhaltung ein wichtiges Thema, ob Hund, Katze oder Reptil: Wer ein Haustier in der Wohnung hält, übernimmt allerdings Verantwortung – für das Tierwohl, das Wohnumfeld und das gute Miteinander in der Nachbarschaft. Was bei der Haltung von Haustieren im Mehrfamilienhaus zu beachten ist, erfahren Sie im Folgenden.
Hunde – lebenslange Gefährten
Katzen – Unabhängig und charakterstark
Reptilien – beeindruckende Exoten
Reptilien sind nicht das Erste, woran man bei kuschligen Haustieren denkt, für Viele hat aber besonders ihre grundlegende Andersartigkeit einen ganz eigenen Charme. Hier gilt es allerdings besonders aufmerksam zu sein; Schlangen, Geckos oder Bartagame haben sehr spezielle Anforderung an ihren Lebensraum. Ein Terrarium mit entsprechender kontrollierbarer Temperatur und Luftfeuchtigkeit muss nicht nur angeschafft, sondern auch regelmäßig gewartet werden. Die dadurch entstehenden Stromkosten sind dabei mitzudenken. Auch die Futtergewohnheiten sind für den ein oder anderen gewöhnungsbedürftig und definitiv etwas, womit man sich vor der Anschaffung auseinandersetzen sollte. Die stillen Tiere sind demnach definitiv was für Kenner oder sehr aufmerksame Menschen und sollten nicht leichtfertig aufgenommen werden.
Genossenschaftlich wohnen mit Haustieren
In einer Genossenschaft bedeutet Wohnen mehr als nur ein Mietverhältnis – es heißt, Teil einer Gemeinschaft zu sein, in der Rücksicht, Dialog und Verantwortungsbewusstsein im Mittelpunkt stehen. Das gilt auch, oder gerade, beim Zusammenleben mit Haustieren. Rücksicht auf die Nachbarn, Hausordnung und gemeinschaftlich genutzte Flächen ist dabei selbstverständlich: sei es im Treppenhaus, im Innenhof oder bei Geräuschpegeln in den eigenen vier Wänden.
Ein respektvoller Umgang und eine offene Kommunikation helfen dabei, mögliche Spannungen zu vermeiden. Gleichzeitig zeigen viele Beispiele, wie Tierliebe Nachbarschaften noch näher zusammenbringen kann. So können Spieltreffen benachbarter Hunde ein Ritual für Mensch und Tier werden, oder Urlaubsbetreuungen direkt nebenan gefunden werden. Ein Miteinander auszuleben, beginnt bei der Einhaltung der eigenen Verantwortlichkeiten, nur so kann man in einer Wohngemeinschaft zusammenfinden.
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