Seit ihrer Übernahme im Januar 2025 sorgt die Arztpraxis von Frau Dr. Tänzer in Marienbrunn für Kontinuität und Verlässlichkeit in der lokalen Gesundheitsversorgung. Im Gespräch zeigt sie uns ihre klare Vision: Terminpraxis werden!
Wie sind Sie zu Ihrem Beruf gekommen und was begeistert Sie an der Allgemeinmedizin?
Ich bin 1996 zum Studium nach Leipzig gekommen und sehr gerne hiergeblieben. Nachdem ich Fachärztin für Hämato-Onkologie war, habe ich erkannt, dass mich die Hausarztmedizin in ihrer Breite und Vielseitigkeit viel mehr reizt als die universitäre Medizin – deswegen habe ich einen zweiten Facharzt für Allgemeinmedizin absolviert. Nach dem Arbeiten als angestellte Ärztin bin ich nun seit 10 Jahren in der Selbstständigkeit. Neben meiner Praxis bin ich auch als Palliativmedizinerin im Hospiz tätig. Ich behandele sehr gerne älter werdende Menschen, die regelmäßigen Kontakt zum Hausarzt als Ansprechpartner schätzen.
Was ist Besondere an Ihrer Praxis?
Mit großer Freude bilde ich Ärzte und medizinische Fachangestellte aus, die in kürzeren oder längeren Praktika mein Team unterstützen. In meiner Praxis arbeite ich außerdem mit Frau Dr. Taube zusammen, die ich als Ärztin in Weiterbildung kennenlernte und das Team inzwischen als Fachärztin vervollkommnet. Eine weitere Besonderheit der Praxis sehe ich darin, viele Patienten mit migrantischem Hintergrund zu behandeln. Ich schätze es sehr, ihnen als Ansprechpartner zur Seite zu stehen und möchte mich damit für mehr Toleranz einsetzen.
Welche speziellen Dienstleistungen und Angebote halten Sie bereit?
Wir verstehen uns als erster Ansprechpartner in Gesundheitsfragen, und versuchen möglichst viele Anliegen selbst zu klären im Sinne einer fundierten Anamnese, Befunderhebung und gegebenenfalls weiterer Diagnostik, dafür mache ich auch Hausbesuche. Uns ist eine Zusammenarbeit mit den umliegenden Fachärzten und Kliniken wichtig und wir können dafür auf unser Netzwerk zurückgreifen.
Warum haben Sie sich für diese Gewerbefläche der WOGETRA entschieden?
Die Praxis ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sehr praktisch und infrastrukturell sehr gut erreichbar. Auch wenn ich mir wünschen würde, dass die Wenigsten mit dem Auto kommen, gibt es auch Parkplätze. Die Fläche hat mich aber auch wegen des Konzepts interessiert, das die Sozialstation hier im Haus vorlebt: Stabile ärztliche Versorgung vor Ort etablieren – davon bin ich gerne Teil.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Wir wünschen uns, eine Terminpraxis zu werden. An diesem Prozess arbeiten wir gemeinsam mit unseren Patienten. Ich bin davon überzeugt, dass es für die Patienten einen großen Vorteil bringt: nämlich kurze Wartezeiten. Das Ziel sollte sein, nicht länger als eine Stunde in der Arztpraxis zu verbringen. Dazu haben wir auf der Website eine Möglichkeit der Online-Termin-Vereinbarung, das wäre uns das Liebste, aber wir sind auch telefonisch erreichbar.
Vielen Dank für das Gespräch!
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Hinweise für Not- und Havariefälle findet ihr auf den Hausaushängen direkt bei euch.
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