Das Treppenhaus ist eine gemeinsam genutzte Fläche und erfordert besondere Rücksichtnahme und Gemeinschaftssinn. Es dient nicht nur als Zugang zu den Wohnungen, sondern ist auch ein wichtiger Flucht- und Rettungsweg. Um ein sicheres und angenehmes Wohnumfeld für alle zu gewährleisten, haben wir die wichtigsten Regeln und Hintergründe zusammengefasst.
Fluchtwege freihalten – Sicherheit im Notfall
Das Treppenhaus ist in erster Linie ein Rettungsweg. Möbel, Schuhe, Kinderwagen oder andere abgestellte Gegenstände können die Begehbarkeit erheblich einschränken und im Brandfall oder bei medizinischen Notfällen lebenswichtige Zeit kosten. Um die Sicherheit aller Bewohner zu gewährleisten, müssen die Treppenhäuser stets frei und zugänglich bleiben.
Brandschutz im Treppenhaus beachten
Gegenstände im Treppenhaus erhöhen nicht nur das Unfallrisiko, sondern begünstigen im Ernstfall auch die schnelle Ausbreitung von Feuer und Rauch. Aus diesem Grund ist es laut Brandschutzverordnung verboten, Möbel, Kartons oder sonstige Gegenstände in Fluchtwegen zu lagern. Dies schützt nicht nur die Bewohner, sondern stellt auch sicher, dass die Brandschutzbestimmungen eingehalten werden.
Rücksicht auf Nachbarn nehmen – für ein angenehmes Wohnklima
Das Abstellen von Gegenständen im Treppenhaus kann im Alltag zu Unannehmlichkeiten führen:
• Optische Störungen und unaufgeräumte Treppenhäuser beeinträchtigen das Wohngefühl.
• Müll oder andere Ablagerungen können unangenehme Gerüche verursachen.
• Hindernisse erschweren die Reinigung und fördern die Ansammlung von Schmutz.
• Diebstahlrisiko und Fremdnutzung werden erhöht, wenn private Gegenstände offen stehen.
Damit alle Bewohner ein angenehmes Wohnumfeld genießen können, ist es wichtig, diese Punkte zu berücksichtigen und gemeinsam für Ordnung zu sorgen.
Gemeinschaftssinn im genossenschaftlichen Wohnen
Das Wohnen in einer Genossenschaft basiert auf Solidarität, gegenseitiger Unterstützung und Rücksichtnahme. Ein freundlicher Umgangston und gegenseitige Achtung tragen dazu bei, dass das Treppenhaus nicht nur ein Durchgangsort, sondern auch ein Ort der Begegnung wird.
Für ein sicheres und harmonisches Miteinander bitten wir alle Bewohner, das Treppenhaus freizuhalten und private Gegenstände ausschließlich in der eigenen Wohnung oder in den vorgesehenen Abstellräumen zu lagern. So schützen Sie sich selbst vor Diebstahl oder Fremdnutzung und tragen gleichzeitig zu einem sicheren und gepflegten Wohnumfeld bei.
Wichtige Punkte zusammengefasst:
• Fluchtwege müssen stets frei bleiben
• Gegenstände im Treppenhaus sind ein Sicherheitsrisiko
• Brandschutzbestimmungen sind einzuhalten
• Sauberkeit und Ordnung fördern ein angenehmes Wohnklima
• Rücksichtnahme stärkt die Hausgemeinschaft
Ein gemeinschaftliches Miteinander beginnt mit kleinen Gesten der Rücksichtnahme – tragen wir alle dazu bei, dass unser Wohnumfeld sicher, ordentlich und freundlich bleibt.
Beiträge, die Sie auch interessieren könnten:
Rauchwarnmelder: So funktionieren die Geräte in unseren Wohnungen
Rauchwarnmelder können im Ernstfall Leben retten. Doch was bedeuten die verschiedenen Signale, wie funktionieren die Geräte und was ist bei einem Brand zu tun? Wir haben die wichtigsten Informationen rund um Rauchwarnmelder in den WOGETRA-Wohnungen für Sie zusammengestellt.
WOGETRA informiert: Richtiges Verhalten bei Havarien
Neu in Grünau: In der Ludwigsburger Straße hat eine Physiotherapiepraxis eröffnet, die mehr als klassische Behandlungen bietet. Mit viel Erfahrung und einem ganzheitlichen Ansatz setzt die Inhaberin auf Gesundheit, Bewegung – und ein lebendiges Miteinander im Viertel.
Meilenstein am Johannisplatz: 500 WOGETRA-Wohneinheiten jetzt mit Glasfaser
Mit dem Glasfaserausbau in den Beständen der WOGETRA investieren wir in eine zukunftssichere Infrastruktur für unsere Mitglieder und Mieter. Mit dem Ausbau am Johannisplatz sind weitere 500 Haushalte angeschlossen – Herr Ulrich berichtet im Interview mit PŸUR von Ablauf, Umsetzung und Effekt.


