Am Johannisplatz zeigt sich, wie lebendig genossenschaftliches Wohnen sein kann. Ob verlässliche Gesundheitsversorgung, ehrenamtliches Engagement oder gewachsene Nachbarschaft, rund um die Wohnanlage gibt es immer wieder Entwicklungen, die den Alltag bereichern und Gemeinschaft stärken. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf aktuelle Veränderungen und besondere Geschichten, die das Leben am Johannisplatz prägen.

Generationswechsel in der Arztpraxis am Johannisplatz

16 Jahre hat Frau Dr. Bastek mit ihrer Arztpraxis die Gesundheitsversorgung vor Ort geprägt – nun geht sie in den wohlverdienten Ruhestand, natürlich nicht, ohne sich um ihre Nachfolge gekümmert zu haben. Der Standort bleibt auch über ihren Abschied hinaus erhalten und wird von Dr. med. Luise Topf und Stephan Gemein aus Stötteritz weitergeführt. Vor Ort wird die angestellte Hausärztin Frau Dr. Beate Reiß den Großteil der Patienten übernehmen. Der Abschied ist trotzt dessen alles andere als leicht, vielleicht war es Frau Dr. Bastek gerade deswegen wichtig, etwas Bleibendes zu hinterlassen, so dass sie einen Baum vor ihrer ehemaligen Praxis gepflanzt hat. Der Ruhestand bedeutet für sie jetzt Freizeit genießen, Verreisen und Wandern – die WOGETRA bedankt sich herzlich bei Frau Dr. Bastek für 16 Jahre engagierte und verlässliche Arbeit am Johannisplatz und wünscht alles Gute für den nächsten Lebensabschnitt!

Die Bücherei als Treffpunkt: Ehrenamt mit Herz

Auch in der Bücherei der Wohnanlage weht bald seit einem Jahr frischer Wind: Petra Ulrich hat im April 2025 die Leitung und Organisation von ihrer Vorgängerin, Ingeborg Löschner, übernommen. Altersbedingt musste sie ihr ehrenamtliches Engagement abgeben und hätte keine bessere Wahl treffen können. Schon seit ihrer Jugend liebt Frau Ulrich Bücher und das Lesen – in ihrer Wohnung hat sie Bücher, die genauso alt wären wie sie! Jeden Dienstag von 16:00-17:00 Uhr öffnet sie die Türen der Bücherei und lernt darüber Menschen aus der ganzen Wohnanlage kennen. Welche Bedeutung dieses Angebot hat, das es schon ebenso lange gibt wie die Wohnanlage selbst, hat sie erst jetzt erfahren. Die Nachbarn kommen nicht nur, um sich schnell ein Buch auszuleihen – für Viele ist die Bücherei ein sozialer Treffpunkt, an dem man sich über Gelesenes und Leseempfehlungen austauscht. Inzwischen ist sogar die Überlegung aufzukommen, eine Lesung mit Textstellen aus den Lieblingsbüchern der Besucher auf die Beine zu stellen. Wie auch das Angebot des Sportraums, über das Sie hier mehr erfahren können, zeigt die Bücherei, dass es das Miteinander ist, das uns voranbringt.

Johannisplatz: Wohnanlage mit Geschichte und Zusammenhalt

Die Wohnanlage am Johannisplatz nimmt einen besonderen Platz in unserer Genossenschaft ein. Zentrumsnah und von beeindruckender Größe ist gerade sie ein Beispiel für ein herzliches Miteinander und eine gelebte Hausgemeinschaft und drückt damit genau das aus, was genossenschaftliches Wohnen bedeutet. Letztes Jahr haben die Bewohner eine große Feier zum 60-jährigen Bestehen organisiert, bei der vor allem Fotos, Erinnerungen und Geschichten derer im Fokus standen, die seit Anfang an im Haus wohnen. In der Vorbereitung ist dabei ein echter Schatz zu Tage getreten: Herr Winkler hat mit der Grundsteinlegung begonnen, die Entwicklung der Wohnanlage in einer Chronik zusammenzufassen, nicht nur mit alten Fotos, sondern auch mit Dokumenten wie dem ersten Mietvertrag. Die Feier ist ein voller Erfolg geworden und hat verdeutlicht, wie die Anlage durch das Engagement unserer Mitglieder und Mieter zu mehr wird als nur einem Wohnort – hier entstehen Zuhause, die in ihrer Beständigkeit auch über die eigene Wohndauer hinaus prägen und mit Stabilität in die Zukunft weisen.

Der von Frau Dr. Bastek gepflanzte Baum wird damit nicht nur zum Symbol des Abschieds, sondern auch der Wohnanlage an sich.

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